Donnerstag, 17. September 2009

unbedingt anschauen!!!

diesen film sollte man gesehen haben! an manchen stellen ist er sehr lustig, an anderen tieftraurig und an vielen stellen nicht leicht zu ertragen. ein film der die wahre, dreckige fratze des ungezügelten kapitalismus zeigt und männer zeigt, die mit unglaublicher chuzpe und beneidenswertem mut diesem kapitalismus den kampf angesagt haben.
ein film für diejenigen, die noch nicht wissen was sie wählen sollen; er gibt zwar keine parteivorschläge (wie auch, is ja ein amerikanischer film), aber zumindest macht er deutlich, wen man nicht wählen sollte...
ein film der aufschreckt, den inneren kopf schütteln lässt, vor soviel bosheit, gier und selbstsucht in der welt, der aber auch mut macht, dass es einen anderen weg gibt...:
Die Yes Men regeln die Welt

Mittwoch, 26. August 2009

Mir kommen fast die Tränen

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Immer mehr Wohlhabende sorgen sich um Reichtum (laut SpiegelOnline). Da wird wohl der eine oder andere von Porsche auf Audi umsteigen und sich zwischen dem Ferienhaus auf Malle und der Yacht entscheiden müssen. Tja, ich spüre schon fast ein warmes Gefühl des Mitleids in mir aufsteigen. Ok, nur fast... Wobei man fairer Weise dazu sagen muss, dass man sich keine Vorstellung davon macht, wie schwer das Leben ist, wenn man mit solchen Unsummen von €uros umgehen muss, wie diese 5% der deutschen Bevölkerung.
Aber Spaß beiseite:
Wie immer ist es leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen. So richtig der stete Hinweis auf die Perversitäten der ultra Superreichen ist (leider entspringt er allzu oft dem eigenen Neid und nicht der gerechtfertigten Empörung), so leicht vergessen wir, bzw. vergesse ich, dass nicht nur der Reichtum der ultra Superreichen, sondern auch der Reichtum der Superreichen, nämlich unser, respektive meiner, darauf beruht, dass andere weniger haben und systematisch ausgenommen werden. Wenn ich ein günstiges Shirt sehe, denke ich an Schnäppchen und nicht an zu geringe Löhne, gesundheitsgefährdende Färbeprozesse oder Baumwollsubventionen, die den Markt in Afrika kaputt machen. Wann denke ich beim Trinken eines Cappuccino darüber nach, wieviel die Arbeiter auf der Plantage für das Pflücken bekommen haben, geschweige denn, dass ich fair gehandelte Produkte kaufe.
Es sagt uns schon der gesunde Menschenverstand (so wir ihn haben), dass wir in Zukunft um Gerechtigkeit bemüht sein müssen, schon aus Eigeninteresse, da die Menschen sich irgendwann wehren werden (siehe Terrorismus), wenn sie nicht genügend zum Leben haben und auf der anderen Seite Menschen im absoluten Überfluß leben.

Aber gerade wir Christen sollten Gerechtigkeit vorleben (siehe Umfrage über Armut; bitte beteiligen: www.armutsstudie.de). Eine Gerechtigkeit, die ein Vorgeschmack ist auf die volle Gerechtigkeit, die kommen wird, wenn Gottes Reich voll sichtbar geworden ist. Als Botschafter eines gerechten Gottes sollte auch ich gerecht sein; wie kann ich von einem gerechten Gott erzählen und selbst Ungerechtigkeit fördern...
Ich hoffe, dass wir diese schwierigen Zeiten, in denen wir merken, dass der Reichtum nicht wie selbstverständlich zu uns gehört, dafür nutzen (egal ob wir ultra superreich oder "nur" superreich sind), darüber nachzudenken, woher dieser unser Reichtum stammt und unser Tun hinterfragen. Dann hat die Krise doch auch was Gutes gebracht.

Und noch ein Link zum Thema. Bitte auch hier beteiligen: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de

Samstag, 18. Juli 2009

Sooo schön

Bin eben vom The Violet Burning-Konzert nach hause gekommen und muss sagen, wer das verpasst hat, ist selbst schuld. Das war soooo schön! Die Jungs verstehen es einfach, wunderschöne, den Geist in andere Sphären versetzende und elend rockende Musik zu zaubern. Die hätten durchaus mehr Zuschauer bzw. -hörer verdient gehabt. Waiting vor Steve waren auch sehr gut; alles in allem also ein sehr gelungener Abend.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Musik oder Kunst im allgemeinen einen packen und auf Dinge hinweisen kann, die über einen selbst, über das sinnlich Wahrnehmbare hinaus gehen. Es gibt Musik die Sehnsucht ausdrückt und weckt, die über unsere Welt hinausreicht, die ein Stück Himmel "zeigt". Schönheit ist eine Erfindung Gottes. Ich glaube, ein überzeugter Atheist hat noch nie wirklich gute Musik gehört...

Samstag, 4. Juli 2009

Für Freunde guter Musik




Violet Burning in Deutschland zu einem unschlagbaren Preis... ich freu mich!
http://www.myspace.com/traumhauspresentslive

Sonntag, 21. Juni 2009

Gießen

Ihre Stadt (3)

Die Häuserzeilen prangen bunt
wie Prismen in der Sonne
und spinnen reine Schönheit rund
um Menschen voller Wonne.

Gebildet, ohne Hochmut stolz
und nur von besten Sitten
die Herren und mit reichlich Holz
die Damen vor der Hütten.

Das Leben süß wie dies Poem,
da Milch und Honig fließen.
Als Gegenstück zu alledem
und ekelhaft gilt Gießen.

Thomas Gsella

Quelle: http://www.spiegel.de/spam/0,1518,593645,00.html

Besser hätte ich es auch nicht in Worte fassen können...
Weitere schöne Städtegedichte gibt es bei:
SPAM - Satire@SpiegelOnline

Montag, 15. Juni 2009

Dienstag, 9. Juni 2009

Gute Fragen

http://www.droppingknowledge.org/
Was die Menschen dieser unserer Welt bewegt...

Freitag, 5. Juni 2009

Das Ende ist nahe!


...mich wundert nur, warum ich das erst aus der Lokalpresse erfahre... ;)

Montag, 25. Mai 2009

es geht auch anders

In letzter Zeit beschäftige ich mich des Öfteren mit der Frage, wie man mit Kritik, Anfeindungen und Verleumdungen von Nicht-Christen umgehen soll. Dazu gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. Viele sind der Ansicht, man muss sich nicht alles gefallen lassen. Nach dem Motto:"Man muss denen auch mal zeigen, dass sie sich nicht alles erlauben können..."; schließlich haben wir Religions- und Meinungsfreiheit. Sicherlich ist da was dran und viele der Angriffe der letzten Zeit erforderten auch eine Antwort bzw. Stellungnahme. Es stellt sich nur die Frage: Wie???
Vor kurzem habe ich mit einem (führenden) christlichen Medienvertreter über diese Frage diskutiert. Nach meinem Hinweis, dass Jesus uns auffordert die andere Wange hinzuhalten und dass es aus seiner Sicht sicher nicht gewünscht ist, dass wir zurückschlagen, weder verbal noch auf andere Arten und Weisen oder zu Entlassungen aufrufen (siehe Debatte um Q-rage hier S.4-10), bekam ich folgende Antwort, die mich dann doch überrascht und stutzig gemacht hat. Sinngemäß: Er sei jetzt schon so lange im Geschäft, dass er wisse, dass man damit nicht weit kommt... Das hat mich schon einigermaßen traurig und wütend gemacht, so etwas (von ihm) zu hören. Dabei sind Jesu Anweisungen in der Bergpredigt alles andere als passiv und nur still erduldend. Im Gegenteil, sie sind subversiv, intelligent, kreativ und entlarven das Böse, stellen den Bösen bloß und geben ihm die Chance sich zu ändern (die super Predigt-Reihe "Calling all peacemakers" von Rob Bell zum Thema kann man hier anhören, besonders der 3. Teil [Mitte der Seite])
Dass es auch anders geht, kann man an den folgenden Beispielen erkennen:
- Die witzige, kreative Aktion "Marburg für APS"
- ein nicht ganz so gutes Beispiel (da von mir) ist der Leserbrief, den ich vor 2-3 Jahren zur beginnenden Fundamentalismus-Debatte geschrieben habe:

"Immer mehr Dillkreis-Bürger sind besorgt durch die anhaltenden Berichte über radikal fundamentalistische Gruppierungen aus dem kirchlichen und evangelikalen Lager. Gerüchte über waffenfähige Liederbücher lassen Angst und Misstrauen um sich greifen.
Die Behörden reagieren bereits: Einschlägig bekannte Organisationen, wie die Heilsarmee wurden aufgefordert sich freiwillig zu entwaffnen und ihre paramilitärische Kleidung abzuliefern. Es wurden Abgabeplätze für Gulaschkanonen eingerichtet, ausgelegte Gideon-Bibeln auf mögliche Gefahren hin untersucht und Gitarren- und Trompetenkoffer durchleuchtet.
Jungscharen und Kindergottesdienste, die schon lange als subversive Kaderschmieden dieser mutmaßlichen Terroristen bekannt sind, werden bereits vom CIA unter die Lupe genommen. Besonders an Sonntagen soll jetzt schärfer kontrolliert werden, wenn Woche für Woche hunderte Schläfer in den Gottesdiensten sitzen. Die Pastoren wurden aufgefordert, nicht mehr im hiesigen Dialekt, sondern auf Hochdeutsch zu predigen. Die Gefahr, die von diesen Gruppen, die mit Slogans wie „Gott ist der Schöpfer“ und „Jesus liebt dich“ und "Liebe deinen Nächsten" die Weltherrschaft anstreben, ist nicht zu unterschätzen.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Gotteskrieger es nie schaffen werden, unser sinnentleertes und werteloses Weltbild zu gefährden."

In etwa so stelle ich mir Reaktionen auf Angriffe vor und ich könnte mir vorstellen, dass Jesus das ähnlich sieht, denn es geht auch anders...

Montag, 11. Mai 2009

Umwelt

Die Bahn zahlt für jeden Zuschauer dieses Clips 10 Cent an das Bergwaldprojekt. Also erleichtert die Bahn um ein paar €uro für den Schutz unserer wunderschönen (Um)Welt!